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Interview with Zeist Magazine + Magazine updates

A new interview with the German Zeist Magazine it’s been released online, while you can find the magazine scans in the gallery.

Cate Blanchett
Die Verführerin

Sie war Königin Elisabeth, Bob Dylan und eine Elbin in “Der Herr der Ringe”. In ihrem neuen Film verliebt sich Cate Blanchett in eine Frau. Was ist die Gabe dieser Schauspielerin, die für jede ihrer Rollen einen Oscar verdient hätte? Von Christoph Amend

ZEITMAGAZIN NR. 49/2015

Die Schauspielerin Cate Blanchett sitzt an einem sonnigen Herbsttag auf einem Sofa in einem Londoner Hotelzimmer und schwärmt – von Angela Merkel. “Die Tatsache, dass sie die Grenzen Deutschlands offen gehalten hat und damit auch den Druck vom Libanon und von Jordanien genommen hat, ist einfach wunderbar. Es ist ein Weckruf für den Rest von Europa und ganz besonders für das Land, aus dem ich komme.” Blanchett ist Australierin. “Ich schätze Angela Merkel auch für ihr Engagement beim Thema Klimawandel. Sie zeigt Führungsqualitäten, wenn es darauf ankommt.”

Cate Blanchett, 46, zweifache Oscar-Preisträgerin, ist seit Jahren einer der größten Stars in Hollywood. Sie spielt in hochgelobten Filmen wieElizabeth und Blue Jasmine und in Blockbustern wie Der Herr der Ringe. Das Time-Magazin zählte sie zu den “100 einflussreichsten Personen des Jahres”. Und mit der Hauptrolle in ihrem neuen Film Carol wird sie derzeit für einen dritten Oscar gehandelt.

Aber an diesem Herbsttag in London will sie erst einmal wissen, wie Angela Merkels Flüchtlingspolitik in Deutschland aufgenommen wird. Gespalten, antwortet der Reporter, die einen bewundern sie dafür, die anderen kritisieren sie und reden von “Merkels Flüchtlingen”. “Es ist unverantwortlich, auch von den Medien, die gesamte Flüchtlingsdebatte so auf Merkel zu konzentrieren”, sagt Blanchett. “Und wir haben es auch nicht mit Wirtschaftsflüchtlingen zu tun, wie lange Zeit wieder und wieder behauptet wurde. Diese Menschen suchen Asyl, sie fliehen, weil sie bedroht sind. Es geht in dieser Debatte auch um Sprache. Die Medien haben hier eine große Verantwortung.” Sie schaut den Reporter dabei mit einer gewissen Strenge an.

Zu Deutschland hat Cate Blanchett eine besondere Beziehung. Sie ist öfter in Berlin und hatte mehrere Gastspiele in Recklinghausen. “Ich bewundere Nina Hoss und Lars Eidinger”, sagt sie über deutsche Kollegen. “Lars ist so gut, er ist gefährlich.” Sie lacht. Immer wieder hat sie in den vergangenen Jahren darüber nachgedacht, in die deutsche Hauptstadt zu ziehen. “Ich wünschte, wir würden in Berlin leben. Momentan habe ich das Gefühl, es leben mehr Australier in Berlin als in Australien.” Wie meint sie das? “Einmal war ich mit meinen Kindern auf einem Spielplatz in Prenzlauer Berg und bin richtig in Panik geraten, weil ich mich umgeschaut habe und plötzlich dachte: Hier sind ja alle Leute wie ich!” Sie erzählt, dass sie in Berlin ständig andere Australier getroffen habe, die auch irgendetwas Künstlerisches machen. “Nach einer Weile dachte ich: Vielleicht sollten wir alle wieder gemeinsam nach Hause gehen.” Wieder ihr Lachen.

Blanchett, 1,74 Meter groß, trägt an dem Tag schwarzes Sakko, weiße Bluse mit Spitzen, schwarze Hose, schwarze Lackschuhe. Wenn man so nahe vor ihr auf dem Sofa sitzt, fällt einem zunächst einmal auf, wie zierlich ihr Gesicht in Wirklichkeit ist; auch ihre berühmten Augen, die man von der Leinwand kennt, wirken auf den ersten Blick kleiner als gedacht. Das ist wohl das, was man ein perfektes Kinogesicht nennt: Die Kameras können es groß ziehen, es bleibt schön und hinterlässt einen unvergesslichen Eindruck.

Während des Gesprächs streicht sich Cate Blanchett immer wieder die Haare aus dem Gesicht und hinter ihre Ohren, kurz darauf fallen sie wieder nach vorn. “Meine Ohren sind ohnehin schon so groß”, sagt sie und lacht wieder. “Zur Tragödie des Älterwerdens gehört, dass die Ohren größer und größer werden. Ich rede mir deshalb ein, dass es stimmt, was man sagt: Große Ohren stehen für Weisheit. Was bleibt mir auch anderes übrig.”

Cate Blanchett ist nach London gekommen für die Europa-Premiere ihres neuen Films Carol, der Verfilmung eines Romans von Patricia Highsmith. Die Schriftstellerin, berühmt für ihre Krimis, hat Carol 1952 ursprünglich unter einem Pseudonym veröffentlicht. Die Handlung ist inspiriert von ihrem eigenen Leben: Carol ist eine verheiratete Frau aus den besseren Kreisen New Yorks. Sie verliebt sich in die junge Therese, die in einem Kaufhaus arbeitet und Fotografin werden möchte.

Carol wird von Cate Blanchett gespielt, Therese von Rooney Mara, Regie führt Todd Haynes, mit dem Blanchett vor einigen Jahren einen Film über Bob Dylan gedreht hat. Blanchett wollte Carol schon seit Jahren spielen, dann gab es Komplikationen, der erste Regisseur sprang ab, aber jetzt sind alle Beteiligten glücklich. Die ersten Kritiken sind euphorisch, auch in London. Die Oscar-Verleihung im kommenden Jahr könnte fürCarol ein großer Abend werden. In Deutschland kommt der Film am 17. Dezember in die Kinos.

Wie sieht Cate Blanchett die Rolle, wer ist Carol in ihren Augen? “Sie wirkt unabhängig und selbstbewusst, aber ich glaube, das liegt daran, dass sie meistens neben sich steht. Wenn Sie Ihre eigene Sexualität unterdrücken müssen, sind Sie ständig auf der Hut vor sich selbst, weil Sie sich selbst kontrollieren. Erst durch die Begegnung mit Therese wird Carol so von ihren Gefühlen überwältigt, dass sie plötzlich ganz da ist.”

Es ist nicht das erste Mal, dass Blanchett in einer Highsmith-Verfilmung mitspielt. In Der talentierte Mr. Ripley hatte sie ursprünglich einen winzigen Gastauftritt, der Regisseur war jedoch so begeistert von Blanchetts Spiel, dass er ihre Rolle umschrieb und ausbaute. “Das Großartige an den Figuren aus Patricia Highsmiths Welt ist, dass sie alle Geheimnisse haben”, sagt Blanchett. “Highsmith wusste aus eigener Erfahrung: Jeder Erwachsene hat Geheimnisse.”

Was sind die Geheimnisse von Cate Blanchett? “Ich habe so viele!” Sie macht eine kurze Pause, streicht sich durchs Haar. “Aber ich werde bestimmt nicht davon erzählen, dann sind es ja keine Geheimnisse mehr.” Wieder ihr Lachen. “Ich bin übrigens gar nicht sicher, ob wir uns wirklich unserer eigenen Geheimnisse bewusst sind.” Wie meint sie das? “Wir glauben heute, dass wir durch die Psychoanalyse vollständig verstehen können, wer wir wirklich sind. Aber stimmt das auch? Es wird ja heutzutage oft kritisiert, dass wir uns in den Sozialen Medien ständig selbst präsentieren, und zwar immer von einer bestimmten Seite – und dass wir andere Seiten verheimlichen. Aber was ist daran eigentlich schlimm? Selbstverständlich haben wir alle Geheimnisse, die wir nicht zeigen wollen.” Wieder macht sie eine Pause, diesmal lacht sie nicht und streicht sich auch nicht durchs Haar. “Wir wissen doch gar nicht, wer wir sind.” Sie weiß nicht, wer sie ist? “Ich weiß nicht, wer ich bin, und ich glaube, das geht uns allen so. Was wir der Welt von uns zeigen, tun wir doch keineswegs immer bewusst.” Wie präsentiert sich Cate Blanchett der Welt? “Das interessiert mich nicht. Ich empfinde mich selbst todlangweilig. Wissen Sie, was mich interessiert? Andere Menschen. Ist das nicht auch der Grund, warum Sie Journalist geworden sind?”

Cate Blanchett wusste lange Zeit nicht, was sie beruflich machen soll. “Ich wollte vieles werden, auf keinen Fall Schauspielerin”, sagt sie. “Am meisten habe ich mir gewünscht, Architektin zu werden. Oder Kuratorin, vielleicht in einem Museum. Mich fasziniert Kunst, aber als Künstlerin bin ich vollkommen untalentiert.” Sie hat es probiert, erzählt sie, schnell hat sie gemerkt, dass sie das lieber nur im Privaten tun sollte. “Ich besuche immer wieder eine Zeichenklasse, dilettiere vor mich hin. Ich habe festgestellt, dass Zeichnen für mich eine gute Therapie ist, es zwingt mich zur Konzentration. Dabei geht es gar nicht um das Resultat, sondern um den Prozess. Na ja, andere Leute gehen in ihrer Freizeit rollerskaten, ich gehe eben in meine Zeichenklasse.” Ihr Lachen ist wieder da. Ihre Selbstironie wirkt geradezu britisch.

Die Schauspielerin, die in ihren Rollen oft ätherisch erscheint, fast wie ein Wesen aus einer anderen Welt, ist im Gespräch völlig anders. Sie ist interessiert an allem, was um sie herum passiert – und nicht, wie man es oft bei Hollywoodstars erlebt, vor allem an sich selbst.

An der Universität hat sie neben Wirtschaft auch Kunst studiert, aber ihr fehlte der Biss. “Am Ende hat sich die Schauspielerei mich ausgesucht.” So passiv sieht sie das? “Anfangs bin ich davor weggelaufen. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass die Schauspielerei etwas sein könnte, was man mit dem eigenen Leben anfangen sollte.” Wieder eine kurze Pause. “Vielleicht hat es damit zu tun, wie ich aufgewachsen bin.”

Cate Blanchett wird am 14. Mai 1969 in Melbourne geboren, ihre Mutter June arbeitet als Immobilienmaklerin und Lehrerin, ihr Vater Robert macht Karriere in der Werbebranche.

Blanchett ist zehn, als der Vater überraschend stirbt. Dem New Yorker hat sie einmal erzählt, wie es war, als sie ihn das letzte Mal gesehen hat. “Ich spielte Klavier, er ging draußen am Fenster vorbei und winkte mir zu. Dann machte er sich auf zur Arbeit. An dem Tag hatte er einen Herzinfarkt. Er ist gerade einmal 40 Jahre alt geworden.” Der Vater hatte sie nicht umarmt zum Abschied. Das lässt sie bis heute nicht los. “Ich verabschiede mich von jedem”, sagt sie. Es könnte ja das letzte Mal sein.

“Sehen Sie, ich bin mit meiner alleinerziehenden Mutter und meinen Geschwistern aufgewachsen. Ich bin groß geworden mit dem Gedanken: Sicherheit ist das Wichtigste im Leben, Sicherheit geht über alles. Und Sicherheit ist das Allererste, was Sie aufgeben müssen, wenn Sie auf einer Bühne spielen wollen. Dort können Sie sich nicht verstecken.” Cate Blanchett sagt, dass sie nach dem Tod ihres Vaters angefangen habe, die Welt mit den Augen anderer zu sehen. Da ist ihre kleine Schwester, die zu jung ist, um eigene Erinnerungen an den Vater zu haben. Der ältere Bruder, dem der Vater besonders fehlt. Die Mutter, die mit dem Leben ringt. “Ich denke viel mehr darüber nach, wie es für meine Mutter war, ihren Mann zu verlieren, als über meinen eigenen Verlust”, sagt Blanchett heute. Vielleicht, denkt man, wenn man ihr zuhört, hat sie damals das Talent entwickelt, andere Menschen genau zu beobachten, wie sie reden, wie sie sich bewegen. Etwas, das Schauspieler können müssen.

Wie die Zeit nach dem Tod des Vaters für sie selbst war, wisse sie nicht mehr, hat sie vor Jahren einmal gesagt: “Ich habe meine eigene Kindheit vergessen.” Ist das noch so? “Es war kein bewusster Vorgang”, sagt sie im Hotelzimmer in London. “Es war meine Art, mit dieser Erfahrung im Leben umzugehen.”

Mittlerweile ist sie selbst Mutter von vier Kindern, verheiratet mit dem Drehbuchautor Andrew Upton. “Als Mutter komme ich natürlich ständig in Situationen, in denen ich an meine eigene Kindheit denken muss. Plötzlich höre ich meine Eltern reden. Und manchmal ertappe ich mich dabei, dass ich genauso wie meine Mutter rede.”

Sie sagt, dass sie nicht mehr täglich an ihren Vater denke. “Aber wenn man aufwächst wie ich, erlebt man ständig Momente, Geburtstagsfeiern, Weihnachten, Hochzeiten, in denen einem klar wird: Andere haben jetzt beide Eltern um sich. Das hatte ich nie.”

Nach dem abgebrochenen Studium in Melbourne geht Cate Blanchett nach Sydney auf das National Institute Of Dramatic Art und lässt sich zur Schauspielerin ausbilden. Schon während der Schulzeit hat sie ab und zu auf einer Theaterbühne gestanden, aber jetzt will sie es wissen. Der australische Schauspieler Geoffrey Rush, selbst Oscar-Preisträger, hat einmal in einem Interview gesagt: “Es gab bereits große Aufregung um Cate, als sie noch auf der Schauspielschule war.”

Als 1991 die Hauptdarstellerin im Drama Elektra kurzfristig ausfällt, lernt Blanchett die Rolle innerhalb weniger Tage – ihr Durchbruch auf der Bühne. Lindy Davies, die Regisseurin der Inszenierung, erinnert sich genau an die junge Cate: “Ihre Fähigkeit zu trauern kam aus ihr wie ein Wasserfall heraus. Sie wusste genau, was Verlust bedeutete.” 1993 wird sie in Sydney zur besten Theaterschauspielerin gekürt.

Es folgen erste Rollen im Fernsehen und im Film, 1998 setzt sie sich gegen sechs englische Mitbewerberinnen durch, als es um die Rolle der Königin Elisabeth geht. Die Produktion wird ihr internationaler Durchbruch, erstmals wird sie für den Oscar nominiert. In Australien wird sie das “Golden Girl” der Schauspielszene genannt. Der Regisseur David Fincher hat sich in der Zeitschrift Vanity Fair einmal daran erinnert, wie fassungslos er war, als er Blanchett in Elizabeth sah: “Ich kam aus dem Kino und dachte: Wer ist das? Es war, als hätte ich sie, vollkommen, wie sie war, aus dem Haupte des Zeus springen sehen.”

Noch bevor sie ein Star in Hollywood wird, lernt sie mit Mitte 20 den Drehbuchautor Andrew Upton kennen, der ihr nach wenigen Wochen einen Antrag macht. Sie heiraten im Sommer 1997, noch während der Dreharbeiten zu Elizabeth. 2001 wird ihr Sohn Dashiell geboren, Roman folgt 2004, Ignatius vier Jahre später. In diesem Frühjahr hat das Paar ein Mädchen adoptiert, Edith. Wollte Cate Blanchett nach den drei Söhnen unbedingt ein Mädchen? “Ich habe nicht geheiratet, um Kinder zu bekommen”, sagt sie. “Es gibt viele Paare, die heiraten, um Kinder zu bekommen, und das ist ganz wunderbar. Bei uns war das anders. Unsere drei Söhne waren …” Sie hält kurz inne, denkt über eine passende Formulierung nach. “… willkommene, glückstiftende Unfälle. Mein Mann und ich hatten lange vorher darüber gesprochen, ob wir ein Kind adoptieren sollen. Und dann war es plötzlich möglich.” Mit dem Oberkörper lehnt sie sich jetzt ein klein wenig nach vorn. “Um Ihre Frage zu beantworten: Ich habe nie gedacht, ich müsste unbedingt ein Mädchen bekommen oder einen Jungen. Das Geschlecht ist das Letzte, woran ich denke, wenn ich an einen Menschen denke.”

Von 2008 an hat sie gemeinsam mit ihrem Mann die Sydney Theatre Company geleitet. Sie wollte, dass ihre Kinder in Australien aufwachsen. Wie war das, als Paar zusammenzuarbeiten? “Das haben uns viele gefragt, aber für uns war die Arbeit nur eine Art öffentliche Verlängerung der Gespräche, die wir sowieso führen. Andrew und ich ergänzen uns gegenseitig, wir stehen nicht miteinander in Konkurrenz. Das ist ja das größte Problem in Beziehungen von kreativen Menschen: Viele scheitern an den Konkurrenzkämpfen untereinander.”

Nach fünf Jahren gab Blanchett die Leitung des Theaters ab, ihr Mann hat noch drei Jahre weitergemacht, jetzt hört auch er auf. “Ich weiß nicht”, sagt sie, “was unser nächstes gemeinsames Abenteuer wird.”

Wir kommen schließlich noch einmal auf Carol zu sprechen. In dem Film spielt Blanchett eine Verführerin. “Im Privatleben, so ist zumindest meine Erfahrung, ist es ein Geben und Nehmen, Verführung muss immer auf beiden Seiten stattfinden. Aber was meinen Beruf angeht, da muss ich ständig verführt werden. Ich denke oft darüber nach, die Schauspielerei aufzugeben. Deshalb muss ich immer aufs Neue dazu verführt werden, wieder zu arbeiten.” Warum will sie denn das, was sie so gut beherrscht, aufgeben? “Ich empfinde den Rest meines Lebens als so erfüllend”, sagt sie. “Es gibt noch so viel zu tun.” Was sie wohl meint: Es gibt noch so viel anderes zu tun, als Filme zu drehen.

Bei Carol, sagt sie, sei der wichtigste Grund gewesen, wieder mit Todd Haynes zu arbeiten. Ihm verdankt sie eine ihrer überraschendsten Rollen. In I’m Not There, einem experimentellen Episodenfilm über das Leben Bob Dylans, spielt Cate Blanchett 2007 den Sänger. Fragt man Todd Haynes, wie Cate Blanchett damals reagiert hat, als er ihr von der Idee erzählte, sagt er: “Sie war schockiert. Ich musste mich lange mit ihr unterhalten und sie überzeugen, aber dann hat sie es geliebt, ihn zu spielen.” Cate Blanchett sagt heute: “Das ist eine meiner Lieblingsrollen. Es war einfach nur befreiend, weil ich eigentlich als Frau ja niemals Bob Dylan spielen kann.” Dylan selbst hat sie nie kennengelernt. “Ich wüsste auch gar nicht, was ich zu ihm sagen sollte. Aber der beste Weg, einen anderen Künstler kennenzulernen, ist ohnehin, mit ihm zusammenzuarbeiten. Dann hat man etwas Gemeinsames zu tun.”

Cate Blanchett redet schnell und formuliert dennoch geschliffen, sie reagiert spontan auf Fragen, lacht, hat offensichtlich Spaß an Gegenfragen. Nur einmal während unseres Interviews verlangsamt sich ganz deutlich ihr Sprechen, so extrem, dass der Reporter später, beim Abhören des aufgezeichneten Gesprächs, glaubt, die Batterien des Rekorders seien leer. Sie hört sich selbst zu, überprüft das, was sie sagt, während sie es sagt. “Manchmal”, sagt Cate Blanchett am Ende unseres Gesprächs, “bin ich gelangweilt von meiner eigenen Stimme.” Dann lacht sie noch einmal, streicht sich das Haar aus dem Gesicht. Und vergisst nach dem Aufstehen vom Sofa nicht, sich zu verabschieden.

via Zeist

Another magazine scans update





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December 18th, 2015
MLS

Movies Updates: Carol, Truth and Manifesto

New posters for Carol have been released with the wider opening in cinemas.


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A new behind the scenes image

Two new stills


And two new clips


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Vogue Germany


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Two new stills from the chinesepromotion of Truth


And a new behind the scenes images, with Dan Rather and Mary Mapes

Meanwhile Manifesto has officially opened at the ACMI, and they released a new still

and two teasers

 

December 18th, 2015
MLS

Cate Blanchett wins an OFCS Award and gets five more nominations

The winners of the Online Film Critics Society were announced few hours ago: Cate Blanchett received her first accolade for Carol!!

She also received five more nominations: from the Broadcast Film Critics Association (Critics Choice Awards) – award ceremony on January 17th; from the St Louis Film Critics Association – winners to be announced; from the Chicago Film Critics Association – winners to be announced on December 16th; from the Houston Film Critics Society – winners to be announced; from the Phoenix Film Critics Society – winner to be announced on December 22nd.

Cate had been nominated for a Detroit Film Society Award, but she lost it to Saoirse Ronan, and for a San Francisco Film Critics Circle Award and the award went to Ronan again.

She also arrived second at the Dallas-Fort Worth Film Critics Association Awards, and at the Toronto Film Critics Association Awards.

Main source: AwardsDaily

December 14th, 2015
MLS

Cate Blanchett nominated for a SAG Award and a Golden Globe!

Here we are, two of the major awards!

Cate Blanchett is nominated in the Best Actress category for Carol,  while Rooney Mara is nominated in the Best Supporting Actress category at the SAG (Screen Actors Guild) Awards! The ceremony is set for January 30th, 2016.

Less than an hour ago, the Hollywood Foreign Press announced the nominations for the Golden Globes: Cate Blanchett and Rooney Mara are both nominated as Best Performance by an Actress in a Motion Picture (Drama) for Carol. Carol received three more nominations: Best Director in a Motion Picture (Todd Haynes), Original Score in a Motion Picture (Carter Burwell) and Best Motion Picture, Drama.

The ceremony is set for January 10th, 2016.

December 10th, 2015
MLS

Two short interviews with Cate Blanchett

Cate Blanchett: forbidden love and female empowerment

It’s been touted as period-defining – even a ‘lesbian cult classic’ – but for Hollywood royalty Cate Blanchett, the premise behind Carol, the big-screen adaptation of Patricia Highsmith’s seminal novel, The Price Of Salt, is far simpler.

“It’s about two people falling in love, in the way that Romeo And Juliet is,” declares Cate, with no uncertainty in her tone.

“The film has a universal quality to it where the women’s gender is absolutely vital, [an] impediment to them consummating their love, but it’s not the point of the film.”

It’s late afternoon by the time my turn comes round to speak to Cate and, after a long day of interviews, she’s taking no prisoners. Yet ever the professional, the striking actress goes from head-in-hand tired to dynamic, two-time Academy-Award winner in a split second; ready and willing to talk.

With more than two decades of industry experience, she certainly isn’t short of work offers – but these days, her choosing, she stipulates, depends on her “engagement with the script”.

“I just think, ‘Is this a good story? Am I interested in it?’ Because if you’re not connected as an actor, then there’s a snowflake’s chance in hell that the audience is going to be.”

In the case of Carol, Cate’s love affair started the minute she read the 1952 book.

“I read the novel years ago, when I was making The Talented Mr. Ripley [another Highsmith adaptation] with [director] Anthony Minghella, and loved the story, but it didn’t really become a film until Todd Haynes came on board [as director], and then Rooney Mara, after which it became something that was utterly irresistible.”

The 46-year-old pauses for a moment, before pensively adding: “It’s all about the people in the end.”

And it’s hard to disagree: Carol vividly depicts the transitional period of Fifites New York. As the post-war years ushered in many voices of change, The Price Of Salt focused on an unlikely attraction between two women living in the city: Therese Belivet (Mara), a young woman in her early 20s, and Carol Aird (Cate), a mature, older woman in a loveless marriage.

Drawing on the aspect of unforeseen love, Emmy-nominated writer Phyllis Nagy (of Mrs. Harris fame), who adapted the screenplay, and Haynes (Far From Heaven, Velvet Goldmind) beautifully recount a controversial relationship that captures the radical social climate of the era, and in turn, offers a foreshadowing perspective of what it means to have true happiness in life.

From the re-imagined, poetic backdrop of the Big Apple (shot in Cincinnati, Ohio), to the talented cast alongside Cate and Mara – Sarah Paulson, Kyle Chandler and Jake Lacy – it’s little surprise that Carol received a standing ovation at this year’s Cannes, not to mention its coveted spot as frontrunner at next year’s Oscars.

Struggling to understand why the characters’ gender is an issue – both then when the story was first published and now – Cate admits she was driven by the role’s complexities.

“The gift of working on something based on a Highsmith novel is that the interior life of the characters is so rich. She’s masterful at dealing with characters who acknowledge, in a way, that every adult has a secret.”

The Blue Jasmine star reflects: “Carol is someone who perhaps appears very remote, self-contained and self-possessed, but in a way, I think she’s crumbling. Neither Carol nor Therese fit neatly into a social circle or in that time, an underground movement. So I think they’re both ambushed by the intensity of the connection they share with each other. It’s specifically about that other person, rather than fitting into a larger group.”

As her character recognises her feelings for Therese in the film, Cate singles out the universal heartbreak that often comes with falling in love: “You risk being out of control, and that is all part of the intoxicating thrill.”

But the heartbreak doesn’t end at prohibited love. A key marker of the times is when mother-of-one Carol grants her estranged husband full custody of her daughter as opposed to living a lie; a scene in which a husky-voiced Cate, a mother-of-four in real life – three biological sons and an adopted daughter, with her playwright and screenwriter husband, Andrew Upton –confesses she “felt the pull”.

“Part of your job as an actor is to imagine your way into a character and you grow through placing yourself in someone else’s shoes,” she explains. “I don’t try and bring my own experience to it, as every mother is different, but yes, I did feel the pain that Carol was feeling, for sure.”

Showcasing a female author, female screenplay and two female leads, Carol has joined a host of all-empowering line-ups in 2015 (alongside the likes of The Hunger Games: Mockingjay – Part 2 and Suffragette), but it’s a tag Cate is keen to shake, for fear it would “relegate the film to the realm of the political”.

Having worked with Haynes before in his 2007 Bob Dylan-inspired film, I’m Not There, she reasons: “The power of Carol is that it’s an apolitical film. Only Todd Haynes, who has such an outsider’s aesthetic, which is what makes his films dangerous and compelling and unusual, could have made a film about two female characters falling in love…

“And somehow, in the most wonderful, empowering way, normalised it.”

via Glouchestershire Eco

Cate Blanchett’s kids love her work

The ‘Carol’ actress and her theatre director husband Andrew Upton – who have sons Dashiell, 13, Roman, 11, Igantius, seven, and baby daughter Edith, who was adopted earlier this year, together – initially wanted to ”quarantine” their children from their ”unpredictable” careers, but they now adore being on set and backstage at the theatre, though the couple won’t encourage their brood to follow in their footsteps unless they ”really” want to do it.

Blanchett said: ”Initially we tried to quarantine the children from the unpredictability of creative life, but being backstage is like a big sleepover. They love it.

”If I was a lawyer, people would think, of course my children are going to become members of the bar.

”In my case, people are saying, ‘Your children want to be actors.’ But they have to really want to do it because there are a lot of pitfalls and rejections along the way.”

Blanchett and Upton -who is executive producer of her new movie ‘Carol’ – previously ran the Sydney Theatre Company together and the 46-year-old actress loves working with her husband because she finds him so ”fascinating”.

She told Britain’s OK! magazine: ”A lot of people looked at us in horror when we said we wanted to run a theatre company together but it seemed like a natural extension.

”When I met him, I felt I could finally talk to someone about my work and work generally.

”Just talking to him, I found him fascinating. I love working with him.”

via Xposé

December 7th, 2015
MLS

UNHCR – Thank You message (Different version)

The Islamic Museum of Australia released a different version of the “Thank You” message, recorded by Cate Blanchett for UNHCR.

December 7th, 2015
MLS

Cate Blanchett nominated for an OFCS Award

Cate Blanchett it’s been nominated for an Online Film Critics Society Award as Best Actress for Carol!

Carol received five more nominations: Best Picture, Best Director (Todd Haynes), Best Supporting Actress (Rooney Mara), Best Adapted Screenplay (Phyllis Nagy) and Best Cinematography (Edward Lachman).

The winners will be announced on Monday, December 14, 2015.

 

Cate also received a nomination as Best Actress at the WAFCA (Washington, D.C. Area Film Critics Association), but the award went to Saoirse Ronan.

December 7th, 2015
MLS

New promotional interview for Truth

After a while, a new press junket interview for Truth it’s been released online, this time from the Australian promotion.


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You can watch it here

December 7th, 2015
MLS

New featurette and clip for Carol

Another featurette for Carol, with a new scene!


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New clip


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December 7th, 2015
MLS

Cate Blanchett wins Longford Lyell Award for cultural contribution

On the way to another Academy Award nomination, Cate Blanchett has won Australia’s highest screen honour.

The two-time Oscar winner has been named winner of the Longford Lyell Award from the Australian Academy of Cinema and Television Arts.

Recognising an outstanding contribution to the country’s screen environment and culture, the award will be presented by Richard Roxburgh and Hugo Weaving at the AACTA Awards in Sydney on Wednesday, with video tributes from Robert Redford, Ron Howard and Ridley Scott.

“When I look at the outstanding men and women who have received this prestigious award before me, I am truly honoured to be considered among venerable practitioners and performers; creative spirits who have had a strong and lasting influence, not only on my work, but on what I thought creatively possible in this country,” Blanchett said in a statement.

What was known as the Raymond Longford Award in honour of the pioneering filmmaker was changed to recognise his creative and life partner, actress and filmmaker Lottie Lyell, this year.

“I applaud AACTA for expanding this award to acknowledge Lottie Lyell’s rich creative legacy,” Blanchett said. “The paths we forge in this great film industry of ours are rarely linear and Lyell’s astonishing achievements as an actress of stage and screen, as a writer, producer and director stand as an inspiration for us all.”

As AACTA president, Rush said Blanchett would be celebrated for generations as one of the finest performers of our times.

“She is in the company of but a few performers in this world whose ownership of their craft has redefined it for the rest; taking performance to new levels of excellence to which many aspire,” he said.

“But as much as Cate is the master of her craft through classical training, she has that rare thing of innate talent. She has intuition and intelligence in spades, and a willingness and ability to be raw and vulnerable in performance, through to fierce and challenging.”

Rush said he first saw Blanchett perform as a student at NIDA in Sydney and had tracked “her bright star” rising.

“Today it is a pleasure to see Cate honoured as one of our best, alongside so many of Australia’s great men and women of screen. I couldn’t be more proud of, or more pleased for, this exceptional woman and performer.”

via Sydney Morning Herald

December 5th, 2015
MLS

Actors on Actors: Cate Blanchett and Ian McKellen On Playing Old

The full interview!

After journeying to Middle-earth together for the “Lord of the Rings” movies, Cate Blanchett and Ian McKellen are playing more grounded roles in this year’s films. In “Mr. Holmes,” McKellen stars as the famous detective in old age. Blanchett pulls double duty in “Carol,” as a 1950s housewife who falls for a younger woman; and in “Truth,” in which she plays embattled “60 Minutes” producer Mary Mapes.

Ian McKellen: “Carol” is a love story, isn’t it?

Cate Blanchett: I don’t know if you’ve read “The Price of Salt.” It was Patricia Highsmith’s first novel. She writes about the really dark recesses of the human mind, which is what I love about her. And all these unpalatable thoughts and obsessions that we all have, but we never give voice to, or admit to anybody. And Phyllis Nagy wrote the most beautiful screenplay.

McKellen: And you can tell it’s a Todd Haynes movie right from the beginning.

Blanchett: I did another film called “Truth.” It’s about this producer, Mary Mapes, and Dan Rather, who was the anchorman for CBS. Mary produced this story about (George W.) Bush’s service in the Air National Guard. Subsequently, the story was picked apart, Dan stepped down as anchor, and Mary lost her job.

McKellen: Did you meet her?

Blanchett:
I did.

McKellen:
Are you anything like her? Is she anything like you?

Blanchett:
I wish I had the same level of tenacity. She’s probably the only person who went into a war zone with a curling iron. She’s covered so many wars. But she’s sort of an amazing series of contradictions, incredibly passionate, and has a very strong moral core.

McKellen: I think it’s sometimes fun to be in a movie that’s got a message that you know is going to upset people.

Blanchett: How did the project of “Mr. Holmes” actually come to you? Had you been long-obsessed with him?

McKellen: No. I’ve always known about Sherlock Holmes. I mean, everybody has. And then Bill Condon, who I’d worked with on “Gods and Monsters,” he called up and said, “I’ve got a film.” And I said, “Oh, well when do we start?” And then when it turned out to be Sherlock Holmes — that was an added thrill.

Blanchett: You have such an incredible range. I hadn’t seen you for a while, and I was watching “Mr. Holmes,” and I thought, “Oh, Ian’s really aged. Is he all right? Maybe he’s been very ill.” And then, of course, the film goes back into flashbacks. But what you were doing with your voice, it was really subtle.

McKellen: I loved doing that. Don’t you love doing that?

Blanchett: Playing old?

McKellen: Oh, yes.

Blanchett: I’m playing old today.

McKellen: I was at one of these (award shows) and they showed a clip of me when I was about 25. I was pretty gorgeous, I must say. But the acting was appalling. I mean, dreadful.

Blanchett: But your version of appalling, I think, would do for the rest of us.

McKellen: No, no, no. Dreadful. Until quite recently.

Blanchett: Oh, have you just given up caring?

McKellen: Oh no, I care more. Because if I’m not good at acting, I’m not good at anything else.

Blanchett: You’ve played in so many different genres. I think probably the first time I saw you on film is “Bent.” And then you had originally made that with Sean Mathias on stage. Did you find it much easier, having originated the role?

McKellen: Actually, the part I was playing in the film was not what I played originally. I was playing my character’s uncle. But a good example is when I did “Richard III,” which I had done a lot. When we got to do it (as a film), it was bliss, because I knew the character backwards. And all I had to think about was, “How can I do it for the camera?” I just wish we could rehearse films, don’t you?

Blanchett: I know. I did a film with Steven Soderbergh called “The Good German,” which about two and a half people saw. But they had been filming for two weeks, and I literally arrived the day before, and walked onto set and sort of had to play this German woman. And we just did one take. And I said, “Don’t you ever rehearse?” And he said, “No, I just have dinner parties so that people can get to know one another.” Because oftentimes you walk on set and then suddenly you’re in bed with someone who you’ve never met before.

via Variety

December 4th, 2015
MLS

Gallery Updates: Old Magazines Scans

Hello everybody! This is a massive update: I have added in the gallery my personal archive of old magazine scans, and fixed several folders. Unfortunately there are some incomplete magazines or undated ones, so I invite everyone to have a good look at the gallery and leave a comment or contact us if you have info or you want to share something! I have also created a dedicated page to the Voice Works and we are slowly updating the Video Gallery.

From 1997


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December 4th, 2015
MLS

Cate Blanchett nominated for a Satellite Award!

Quick awards summary! Cate Blanchett, after losing the Gotham Award, got nominated for a Satellite Award as Best Actress in a Motion Picture for Carol.

Carol is running for four more Satellite Awards:

Best Supporting Actress (Rooney Mara), Best Motion Picture, Original Score (Carter Burwell) and Film Editing (Affonso Gonclaves)

The award ceremony will be held in Los Angeles on February 21st, 2016.

In the meantime Carol received four awards from the New York Film Critics Circle: Best Picture, Best Director (Todd Haynes), Best Screenplay (Phillys Nagy), Best Cinematography (Edward Lachman).

December 4th, 2015
MLS

Cate Blanchett On Her Embarrassment Of Riches With ‘Carol’ & ‘Truth’ [Updated]

Cate Blanchett spoke with Awardsline (Deadline) about her new movies. Plus: a new photoshoot!

After winning the Best Actress Oscar for Blue Jasmine less than two years ago, Cate Blanchett got busy. She had been spending much of her time doing theater projects in her native Australia or appearing in smaller parts in such blockbusters as The Hobbit trilogy and How To Train Your Dragon 2. But this year has been a virtual Blanchett-fest, starting in March with her role as the stepmother in Disney’s Cinderella, and continuing this fall with leading roles in the 1950s lesbian romance Carol, and as 60 Minutes producer Mary Mapes in Truth. Both latter roles have won wide praise and yet present a quandary for Oscar voters. They are both leads—and Academy rules state that only one acting performance can be nominated in the same category, which means the votes for both roles could split. But this is a good problem to have, especially for someone who already has two Oscars on her mantle—the first won 10 years ago for her role as Katharine Hepburn in The Aviator. It’s been a great decade for today’s Great Cate.

What a year you’re having between Cinderella and Carol and now Truth

Yes, it’s funny. Truth we made really quickly; it was like a freight train. I madeCinderella two or three years ago, and Carol I made at the beginning of last year. So it’s sort of everything coming out at once.

Do you like that?

It’s a little confusing. You hope that one film doesn’t end up getting lost because both Carol and Truth, I think, are really interesting stories by two very interesting filmmakers.

I saw Truth in Toronto, where it was well-received. I got to meet Dan Rather. 

Isn’t he something? Both he and Mary (Mapes) are cut from the same cloth in the sense that they have this searing intelligence, this fiery sense of fighting injustice and a hatred of hypocrisy, and they’re also deeply emotional people. It’s a really interesting combination. I mean, no wonder they gravitated towards each other.

It must have been interesting to work with Robert Redford. This is the first time that you worked with him, right?

Yeah, but hopefully it’s not the last. He’s extraordinary. We would have these situations on set where they’d be setting up for the shot and he’d just start talking to me, and I’d have this terrible sense of déjà vu, thinking, “We had this conversation before.” And then it’d suddenly dawn on me that he was running lines. We seemed to be talking about things around the scene, and then the lines would just be drip-fed in.

What got you involved in Truth?

I had (the script) for a little while. My life is very full with the amount of children that we have and my husband running a theater company. Often by the time I get into bed at night and read a script it’s like taking a sleeping pill. I just fall asleep. It has nothing to do with the writing and everything to do with my age. But when I read this, I just ate it alive because you step on this conveyor belt, and you almost lose your balance because it goes so quickly. I knew about the story but I did not know about the fallout.

What kind of research did you do? Did you go to 60 Minutes or to a newsroom?

I didn’t. I’ve been in newsrooms and I’ve been sort of hauled over the coals in my own small way, so I know personally what that feels like but in a much smaller, lesser degree than Mary experienced. So I felt like that was something I understood.

And then Carol coming out a month later. You and Rooney Mara are so great together.

She and I gravitate to similar filmmakers. She’s had such a great creative relationship with David Fincher and Steven Soderbergh and Todd (Haynes,Carol director), and she just worked with Joe Wright. So I felt like we were very sympatico creatively.

That was an interesting period in our history, the early ’50s.

What’s interesting about the film that Todd’s made, and also about Patricia Highsmith’s novel, is that in the end it’s about falling in love. And it’s as much about the age gap between the women as it is about the outsider nature of their love. And so he’s made a beautiful film about falling in love and heartbreak and maturity.

How long do you have to make a film like this?

There were times when we barely had time to do one take. Todd is like no other director I’ve ever worked with. He’s a master making a student film, in the sense that he has that sort of danger and hunger that a student filmmaker has but this incredible finesse and expertise and facility and insight that an auteur has. And the intersection of those two atmospheres is really unique.

Actors are the only artists who can’t be nominated twice for an Oscar in the same category. You’re a member of the actor’s branch of the Academy and you have two great performances this year. 

I’m not a lobbyist, so I don’t get tied up in those machinations. Perhaps that stuff matters more to producers than it does to me. To simply be in that dialogue is more than enough, and, I mean, it seems a bit hubristic to be having this conversation. The first port of call is that the films find an audience. So that’s the bit that I feel a responsibility towards. The rest is outside.

A behind-the-scenes it’s been online for a couple of months

If you have the scans or find more photos, don’t be shy and leave a comment!

Update

Scans and uncut photo!

December 4th, 2015
MLS

Cate Blanchett and Ian McKellen for Variety’s Actors on Actors Conversations

Gandalf and Galadriel are amongst the couples of actors featured in this year Actors on Actors conversation by Variety. Have a look at the dedicated cover!

First photo from the shooting

The video with the full interview should be released soon.

December 4th, 2015
MLS

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